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MVG-Fahrplan 2010: Wirtschaftliche Situation erlaubt derzeit keine ...
Habe mal anderswo den Beitrag abgestaubt: MVG-Fahrplan 2010: Wirtschaftliche Situation erlaubt derzeit keine Leistungsausweitungen – ein paar
_______________ Beitrag auf Bus U und Tram aufgeteilt München. Der Jahresfahrplan 2010 gilt europaweit ab 13. Dezember 2009. Die Planungen dafür müssen schon Monate vorher fertig sein. Deshalb präsentiert die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) den betroffenen Bezirksausschüssen bereits jetzt ihre Änderungsvorschläge für U-Bahn, Bus und Tram. Im Jahr 2008 ist das Fahrgastaufkommen erfreulicherweise erneut und zum vierten Mal in Folge gestiegen. Auf den wachsenden Kundenzuspruch hat die MVG in den vergangenen Jahren jeweils mit einer entsprechenden Ausweitung ihres Leistungsangebots reagiert. Die sich zuspitzende wirtschaftliche Situation der MVG lässt nun allerdings weitere Angebotsausweitungen bis auf weiteres nicht mehr zu, obwohl die eine oder andere Maßnahme wünschenswert wäre und von der MVG für den neuen Fahrplan ursprünglich auch geplant war. Dafür gibt es insbesondere drei Gründe: * Der Aufwand für das Leistungsangebot steigt stärker als die Einnahmen, trotz Fahrgastzuwachs. Insbesondere die Mehrleistungen in den Spitzenstunden, mit zusätzlichen Fahrzeugen, kosten mehr als an Mehreinnahmen erzielt wird. In 2009/2010 kommen nun u. a. die Auswirkungen der Lohntarifabschlüsse (für die privaten Buspartner der MVG einerseits, für die Stadtwerke München andererseits) hinzu. * Aus Sicht der MVG (und auch der S-Bahn) wäre daher eine Tarifanpassung zum 1. Juli 2009 notwendig gewesen, in dann geringerer Höhe. Wegen der von den MVV-Gesellschaftern gewünschten Verschiebung der Tarifanpassung fehlen der MVG bereits im laufenden Jahr ca. 5 Millionen Euro; außerdem besteht für eine spätere Tarifanpassung – im Gespräch ist der Dezember 2009 – derzeit (noch) keine Planungssicherheit. * Die dramatische konjunkturelle Entwicklung wird vermutlich sehr bald auch negative Auswirkungen auf Fahrgastzahlen und Einnahmen im ÖPNV haben; das zeigen auch die Erfahrungen der gesamten Branche in früheren konjunkturellen Tiefphasen. MVG-Chef Herbert König: „Unter diesen Umständen ist es nicht verantwortbar, kostenintensive Leistungsausweitungen vorzusehen, wenn deren Finanzierung zur Zeit nicht gesichert werden kann. Auch manche Wünsche aus den Bezirksausschüssen nach Taktverdichtungen müssen unberücksichtigt bleiben. Die MVG muss eigenwirtschaftlich arbeiten, d.h. ihr Leistungsangebot muss aus den Fahrpreisen und den reduzierten staatlichen Ausgleichszahlungen für Schülertickets und Schwerbehindertenfreifahrt finanziert werden. Daher liegt eine permanente Überprüfung und Optimierung des Angebots auch im Interesse unserer zahlenden Kunden. Allerdings gibt es zum Fahrplanwechsel auch ein echtes Highlight: Zum ersten Mal nach vielen Jahren wird wieder eine komplett neue Straßenbahnlinie in Betrieb gehen – die Tram 23 von der Münchner Freiheit zur Parkstadt Schwabing.“ Die beabsichtigten Änderungen im Busbereich ergeben sich zum einen durch die Inbetriebnahme der Tram 23. Zum anderen sind Anpassungen vorgesehen, die aus der Eröffnung des neuen S-Bahnhofs Hirschgarten resultieren. Hinzu kommen Vorschläge aus den Bezirksausschüssen zu verschiedenen Buslinien. Schließlich gibt es Änderungen bei drei Nachtlinien und Anpassungen bei der U-Bahn Die wichtigsten der geplanten Maßnahmen zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2009 im Überblick: Anpassungsbedarf in Schwabing Durch die Inbetriebnahme der neuen Tram 23 ergeben sich Änderungen bei mehreren Buslinien: * Wie bereits jetzt baustellenbedingt soll der MetroBus 54 auch künftig an der Münchner Freiheit enden (Anschluss Tram 23). Der früher bediente Streckenast zum Scheidplatz wird in Zukunft vom StadtBus 144 übernommen. * Der StadtBus 123 (Münchner Freiheit – Alfred-Arndt-Straße) wird durch die neue Straßenbahnlinie ersetzt. Da die Tram in der Parkstadt Schwabing auf einer anderen Trasse als der Bus verkehrt, entfallen die derzeitigen Bus-Haltestellen Mies-van-der-Rohe-Straße und Hannes- Meyer-Straße. * Der StadtBus 140 (Kieferngarten – Scheidplatz) und der StadtBus 141 (Dülferstraße – Scheidplatz) fahren aus Richtung Kieferngarten bzw. Dülferstraße wieder ab der Freiligrathstraße über Wilhelm-Hertz- Straße bis zum Parzivalplatz (Anschluss Tram 23) – so wie dies vor den Baumaßnahmen in der Leopoldstraße der Fall war. Beide Buslinien verkehren ab Parzivalplatz weiter über Kölner Platz zum Scheidplatz (Anschluss U2, U3). * Die derzeitige Baustellen-Linie 142 (Rümannstraße – Scheidplatz) entfällt. Sie wird durch den StadtBus 144 ersetzt. * Der StadtBus 144 (Scheidplatz – Giesing) soll zwischen Potsdamer Straße und Scheidplatz neu über Parzivalplatz, Heckscherstraße und Rümannstraße verkehren. Er bindet damit das Altenheim Schwabing und die Pfennigparade an. Am Scheidplatz erreicht der StadtBus 144 die U2 und U3, an der Dietlindenstraße die U6 und an der Richard- Strauss-Straße die U4. Ackermannbogen: Beibehaltung der bestehenden Bedienung Die Busanbindung des Neubaugebiets Ackermannbogen ist derzeit noch wenig attraktiv. Das Gebiet wird augenblicklich durch eine Verlängerung der StadtBus-Linie 154 vom Nordbad zum Ackermannbogen im 10- Minuten-Takt erschlossen; der Bus fährt eine große Schleife um das Gebiet herum. Der endgültige Linienweg mitten durch das Neubaugebiet kann erst in einigen Jahren befahren werden, da die hierzu nötigen Straßen noch nicht vorhanden sind. Deshalb wird immer wieder eine Anbindung an den Scheidplatz als Alternative zum derzeit angebotenen U2- Anschluss am Josephsplatz gefordert. Die MVG schlägt jedoch vor, die bisherige Bedienung mit der Buslinie 154 beizubehalten. Grund: Bei einer Anbindung des Ackermannbogens an den Scheidplatz (durch eine Verlängerung der Linie 144 vom Scheidplatz zum Ackermannbogen) wäre nur ein 20-Minuten-Takt möglich. Anbindung des neuen S-Bahnhofs Hirschgarten Zum Fahrplanwechsel wird auf der S-Bahn-Stammstrecke der neue Bahnhof Hirschgarten (zwischen Donnersbergerbrücke und Laim) eröffnet. Dadurch wird die Busverbindung über die Friedenheimer Brücke stark aufgewertet. Aus diesem Grund plant die MVG folgende Änderung des Bedienungskonzeptes der StadtBus-Linien 131, 132 und 152: * Der Nordast der bisherigen Linie 132 (Rotkreuzplatz – Poccistraße) wird mit der Linie 152 (Implerstraße – Ostbahnhof) zu einer durchgehenden 10-Minuten-Takt-Linie Ostbahnhof – Poccistraße – Hirschgarten – Rotkreuzplatz zusammengelegt, die quer durch dicht besiedelte Stadtteile fährt und eine attraktive Erschließungslinie darstellt. * Die Isarparallele (bisher Ostabschnitt der Linie 131) wird neu mit dem Südast der Linie 132 in Richtung Rotenhanstraße (Forstenrieder Park) zusammengelegt. Damit kann die seit 2004 geforderte Anbindung aus dem Glockenbach-/Schlachthofviertel zum Harras hergestellt werden. Die Entscheidung über den Linienweg zwischen Implerstraße und Harras soll in Abstimmung mit dem örtlichen Bezirksausschuss getroffen werden. * Der StadtBus 131 soll künftig vom Knie bis zur Poccistraße und weiter zur Implerstraße fahren, der StadtBus 132 vom Rindermarkt über Implerstraße und Harras zur Rotenhanstraße (Forstenrieder Park). Der zunehmenden Bebauung in Freiham will die MVG durch eine Verdichtung der StadtBus-Linie 157 Rechnung tragen. Der Probebetrieb der StadtBus-Linie 185 (derzeit Arabellapark – Josephsburg) endet zum Fahrplanwechsel im Dezember 2009. Die MVG erarbeitet derzeit in enger Abstimmung mit den betroffenen Bezirksausschüssen mögliche Alternativkonzepte. Das MVG-Nachtliniennetz soll in zwei Bereichen verändert und an die aktuelle Nachfrage angepasst werden: * Der NachtBus N48, der bisher zwischen Pasing und Allach verkehrt, hat sehr geringe Fahrgastzahlen. Dies ist insbesondere in Allach der Fall, wo offenbar die S-Bahn-Spätfahrten attraktiver sind. Er soll deshalb eine neue Linienführung erhalten und in die Blumenau verlängert werden (hier als Ersatz für Linie N41). * Im Münchner Südwesten sind Änderungen bei der Linienführung von zwei Nachtlinien geplant: Der NachtBus N40 soll ab Harras nach Fürstenried-West statt wie bisher in die Parkstadt Solln verkehren. Das reduziert die Fahrtzeit für die Bewohner von Fürstenried-West deutlich und macht die Linie attraktiver. Der NachtBus N41 soll ab Harras (Anschluss N40) entlang der U6-West zum U-Bahnhof Klinikum Großhadern fahren. _______________ Kommentar: Mich hat natürlich die sogenannte Anbindung des neuen S-Bahnhofs Hirschgarten interessiert, denn obwohl ich ja gar nicht dort wohne, sind Änderungen im Bereich Implerstraße hierzu geplant. Nachdem mein Hausbus 152 ohnehin schon um die Museenlinie verkürzt worden ist, damit diese mit dem 155 durchgebunden wird, was vielleicht betriebstechnisch besser ist, aber die paar Museen, die Bus 152 noch angefahren hat, werden kurioserweise nicht durch die Museenlinie Bus 100 bedient, soll nun die früher durch das topbus-Projekt abgetrennte West-Anbindung wiederkommen.
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Sorry für Doppelpost, aber habe die 10.000 Characters überschritten.
![]() Der Westast der Alt-Linie 31 wird dann als 131 betrieben, das ist zumindest der löbliche Zusatz, den ich aus einem entsprechenden Artikel aus dem Sendlinger Anzeiger nicht herauslesen konnte. Na ja, dann also die 132 zwischen Rindermarkt und Rotenhanstraße als Bedienungshighlight. Ich hätte eine andere Lösung favorisiert, die ich in groben Zügen skizzieren möchte:
Mal schauen, wie es kommt.
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