Lokreport

03.01.2010

Lebensgefährliche Abkürzung im U-Bahnhof

Am Freitag, 01. Januar 2010, um 08:03 Uhr, wollten drei junge Männer am U-Bahnhof Innsbrucker Ring eine lebensgefährliche Abkürzung nehmen.

Um vom Bahnsteig am Gleis 2 auf den Bahnsteig des Gleises 1 zu gelangen, stiegen sie auf die Schienen und wollten so auf die andere Seite überwechseln. Während dies den ersten beiden, einem 21-Jährigen und einem 18-Jährigen, auch gelang, schaffte es ihr 22-jähriger Freund nicht. Gerade als ihm die beiden aus dem Gleisbereich helfen wollten, fuhr die U-Bahn der Linie U 2 in den Bahnhof ein. Der U-Bahnfahrer konnte auch durch eine Vollbremsung nicht mehr verhindern, dass er die im Gleisbereich stehende Person erfasste und mitschleifte. Der 22-Jährige erlitt dabei schwerste Verletzungen im Bereich der unteren Extremitäten und kam sofort in ein Krankenhaus zur Intensivbehandlung.

Alle drei jungen Männer waren zur Unfallzeit erheblich alkoholisiert. Und alle erwartet nun ein Strafverfahren wegen des eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.



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