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Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 03.02.2015 (07/2015)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Martin Marino, 0151 4 1919252, Stefan Hofmeir, 089 48951049, presse@fahrgaeste.de

Neuer Betreiber für die S-Bahn Nürnberg

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 03.02.2015 (07/2015)


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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de


Die S-Bahn-Verkehre in Nürnberg sollen ab Dezember 2018 von der National Express Rail GmbH betrieben werden. Diese Firma wurde 2012 als Tochter der an der Londoner Börse notierten National Express Group plc. gegründet. Der Sitz der National Express Rail GmbH befindet sich in Köln. Der Konzern hat weltweit ca. 40.000 Mitarbeiter und bietet im Vereinigten Königreich sowie auf drei weiteren Kontinenten Leistungen im Schienenpersonennahverkehr und im Busverkehr an. Aktuell betreibt National Express unter der Marke „c2c' das englandweit pünktlichste Bahnnetz. Auch in Nordrhein-Westfalen konnte die National Express Rail GmbH bereits Ausschreibungen gewinnen, wo sie zusammen mit der IntEgro Verkehr GmbH ab Dezember 2015 für zunächst 15 Jahre die Strecken Bonn-Köln-Wuppertal (RB48) sowie Rheine-Köln-Krefeld (RE7) betreiben wird.

'Die Bayerische Eisenbahngesellschaft hat eine mutige Entscheidung getroffen', sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. 'Man wird sehen müssen, ob sie Bestand hat - aber sie ist ein deutliches Zeichen für einen pünktlichen S-Bahnverkehr. Mehr Pünktlichkeit würden wir uns für München natürlich auch wünschen.'

Die Entscheidung der BEG ist ein Paukenschlag. In manchen Büros werden jetzt die Alarmglocken schrillen, denn auch der S-Bahnverkehr in München wird demnächst ausgeschrieben. Die BEG hat in der Vergangenheit sehr viel für den Ausbau des Schienenverkehrs in Bayern getan. Das Angebot für den Fahrgast wurde deutlich ausgeweitet, die Qualität verbessert. Natürlich war dies auch mit Schmerzen verbunden. Nur mit Schrecken erinnert man sich an den Start der Bayerischen Oberlandbahn sowohl auf ihrn ersten Strecken, wie auch beim Meridian. Dies möchten wir bei der S-Bahn in München natürlich nicht erleben müssen. Aber wenn man vom pünktlichsten Bahnbetreiber Englands hört, wird man schon nachdenklich. Nachdenklich sollten auch die Infrastrukturbetreiber werden. Vielleicht lassen sich doch Lösungen finden, daß nicht ein kleiner Luftballon stundenlang den Bahnverkehr unmöglich macht.

Eisenbahnverkehr ist eine komplexe Angelegenheit - aber der Blick in andere Länder zeigt, daß die Probleme bei einer guten Zusammenarbeit aller Beteiligten lösbar sind. So wird die Pünktlichkeit der Züge Japans ja in Sekunden gemessen.

Unsere Forderung bleibt, daß völlig unabhängig vom Bau neuer Tunnelstrecken in die bestehenden Anlagen investiert wird und diese ertüchtigt werden.

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