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Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 31.01.2015 (05/2015)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Martin Marino, 0151 4 1919252, Stefan Hofmeir, 089 48951049, presse@fahrgaeste.de

50 Jahre U-Bahnbaubeginn in München

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 31.01.2015 (05/2015)


Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de


Am 1. Februar 1965 erfolgte der erste Spatenstich am heutigen U-Bahnhof Nordfriedhof (damals „Schenkendorfstraße') in der Ungererstraße. Der damalige bayerische Ministerpräsident Alfons Goppel und Oberbürgermeister Dr. Hans-Jochen Vogel leiteten damit ein neues Kapitel der Münchner Verkehrsgeschichte ein. An der Stelle, wo damals der erste Stahlträger in den Untergrund eingebracht wurde, erinnert heute ein Denkmal an den Baubeginn. Neuen Schub erhielt der U-Bahnbau mit der Vergabe der Olympischen Sommerspiele nach München im Jahr 1966. Bereits 1967 fanden erste Probefahrten zwischen Studentenstadt und Alte Heide statt. Der Fahrgastbetrieb wurde im Oktober 1971 auf der
U6 zwischen Kieferngarten und Goetheplatz aufgenommen. Das Münchner U-Bahnsystem umfasst heute 100 Bahnhöfe auf einem rund 100 Kilometer langen Streckennetz. Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) betreibt derzeit acht U-Bahnlinien und befördert damit jährlich rund 384 Millionen Fahrgäste.

'Die U-Bahn ist heute ein unverzichtbarer Baustein des Linienverkehrs in München, allerdings stößt ihr Ausbau nun an einen Wendepunkt', sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. 'Ganz dringend muß die alte Zuverlässigkeit dieses Verkehrssystems wieder hergestellt werden. Moderne Betriebsverfahren sind unerläßlich.'

Der Betrieb der U-Bahn und der Unterhalt der Anlagen und Einrichtungen erfordert ganz enorme finanzielle Mittel. Die Bauwerke müssen Stück um Stück saniert werden und ganz besonders wichtig ist eine Investition in eine moderne Signaltechnik. Während in vielen Städten der Welt die Züge automatisch verkehren, ist die Zeit in München stehen geblieben. Man hat sich sogar erst kürzlich zu der gewagten Behauptung verstiegen, daß die Münchner Fahrgäste langsamer ein- und aussteigen als im Rest der Welt.

Die Zukunft der U-Bahn liegt im automatischen Betrieb, sicheren Bahnhöfen mit Bahnsteigtüren und zusätzlichen Zügen, die dem Fahrgastaufkommen gewachsen sind. Ein 80-Sekunden-Takt bleibt das realistische Ziel. Weitere Tunnelstrecken am Stadtrand verschärfen nur die heutigen Probleme an den zentralen Umsteigepunkten. Vor Jahren hatte die Mehrheit der Mitglieder des Münchner Stadtrates schon verstanden, daß es im MVV-Gebiet an vernünftigen Tangenten fehlt. Leider wurde diese Erkenntnis unter der rot-grünen Stadtratsmehrheit niemals konsequent umgesetzt.

'Die U-Bahn ist ein schnelles Verkehrsmittel in der Innenstadt, ihre nicht unerheblichen Kosten dürfen aber nicht die MVV-Fahrpreise in astronomische Höhen treiben oder wie in der Vergangenheit zu einem Kahlschlag an der Oberfläche führen', sagt Nagel abschließend.

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