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Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 17.07.2015 (21/2015)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Martin Marino, 0151 4 1919252, Stefan Hofmeir, 089 48951049, presse@fahrgaeste.de

U-Bahnwahn und Trambahnphobie

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 17.07.2015 (21/2015)


Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de


Die Aktion Münchner Fahrgäste fordert einen konsequenten Ausbau der Linienverkehrsmittel und ein ständig verbessertes Angebot, das den Anforderungen der Fahrgäste entspricht. Es muß in neue Strecken und Fahrzeuge investiert werden - aber mit Verstand. Leider muß seit vielen Jahren beobachtet werden, daß viel angekündigt und wenig realisiert wird.

'Das U-Bahnsystem in München muß dringend auf einen aktuellen Stand gebracht werden. Dazu gehört die Möglichkeit zum 80-Sekunden-Takt, Bahnsteigtüren an wichtigen Stationen und eine Gleisbettüberwachung', sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. 'Wir brauchen endlich die neuen Züge, die schon lange fahren sollten und bis jetzt sinnlos auf dem Abstellgleis stehen.'

Leider kann man zur Zeit beobachten, wie sich die Stadtpolitik mit Planungen befaßt, die sogar bis in das Jahr 2080 reichen. Nur im Jetzt und Hier schafft man es nicht ein paar Meter Trambahngleise oder ein Mietradsystem zeitgerecht in Betrieb zu nehmen. Ganz dringende Maßnahmen wie der Bau des Regionalzughaltes Poccistraße oder der Ausbau des Verbundbahnhofes Laim werden nicht konsequent angegangen und zeitnah verwirklicht. Auch ist bei einem Teil der Stadtpolitiker eine nicht nachvollziehbare Trambahnphobie zu erkennen. Dabei sind die Trambahnstrecken, die reaktiviert oder neu gebaut wurden, ein voller Erfolg. Die einst stillgelegte Trambahnlinie 17 wird im 5-Minuten-Takt befahren, ebenso die Trambahnstrecke nach St. Emmeram.

'U-Bahnlinien, die den Stadtrand erschließen, sollen von der Generation gebaut und finanziert werden, die dann auch den Nutzen davon hat. Wir müssen heute dafür sorgen, daß Strecken und Bahnhöfe gebaut werden, die den allernotwendigsten Bedarf abdecken. Dazu gehören insbesondere Tangentiallinien, die ja vom Münchner Stadtrat am 13. März 1991 einstimmig beschlossen wurden, die aber bis heute nicht vollständig realisiert wurden', sagt Nagel.

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