Stoiber stoppt die Trambahn?

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 09.05.1999 (07/1999)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die Verkehrspolitik der Bayerischen Staatsregierung hat sich stets ideologiefrei am Machbaren orientiert. Gute Beispiele sind der Bayern-Takt, das Bayern-Ticket oder der Ausbau der Würzburger Straßenbahn. Der Freistaat Bayern zeichnet sich, gerade auch als Flächenland, durch eine gute Schieneninfrastruktur aus. Wir können uns daher nicht vorstellen, daß jahrzehntelange Verkehrsplanung durch einen ‚Geheimplan‘ des Finanzministers plötzlich über den Haufen geworfen wird. Für die Trambahntangente von Bogenhausen nach Schwabing läuft zur Zeit das Planfeststellungsverfahren bei der Regierung von Oberbayern. Und diese Behörde hat die Aufgabe, alle Argumente für und gegen das Trambahnprojekt objektiv abzuwägen. Gerade in Zeiten von einem kommunalen Wahlkampf dürfen Verkehrsprojekte nicht zum pateipolitischen Spielball werden. Der Ausbau der Trambahn soll nämlich nicht irgendeinem Politiker nutzen, sondern uns Fahrgästen.

So blöd waren die Münchner Stadträte nämlich nicht, als sie den Ausbau der Trambahn 1991 einstimmig beschlossen haben. Blöd ist nur, daß bisher wenig von den Ausbauplänen durchgeführt wurde, während die Einstellung der Tram 26 schnell und endgültig vollzogen wurde.

Mit freundlichem Gruß
Andreas Nagel

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