Besonnenes Vorgehen verdient Lob

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 31.01.2000 (06/2000)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Das besonnene Vorgehen der SWM-Verkehrsbetriebe bei der eventuellen Einführung von Bildschirmen in der weiß-blauen Münchner U-Bahn verdient ein uneingeschränktes Lob. Wir Fahrgäste wünschen uns nichts mehr als eine verbesserte Fahrgastinformation. Aber eine ständige Dauerberieselung mit Nachrichten und Werbung kann auch sehr störend sein. Es ist erfreulich, wenn statt ideologischer Diskussionen einfach ein Test gemacht wird. Die tägliche Praxis zeigt dann schon den richtigen Weg.

Die bisher in den U-Bahnhöfen installierten Infoscreens sorgen zweifellos für Abwechslung und verkürzen mit ihren lustigen Filmen das Warten auf die nächste Bahn. Allerdings kann man sich auch einen ruhigeren Platz an den Bahnsteigen suchen. Dies ist der Unterschied zu einem Bildschirm in der Bahn, dem man sich vielleicht unwillkürlich zuwendet. Grundsätzlich darf der Raum der Linienverkehrsmittel nicht zum Rummelplatz der Werbung verkommen.

Also – ein Test mit einer Befragung der Fahrgäste und der entsprechenden Gremien: So stellen wir uns die Einführung neuer Ideen vor.

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