Münchner Trambahnmuseum

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 11.01.2000 (02/2000)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Völlig unbefriedigend ist die Antwort des Wirtschaftsreferenten, Reinhard Wieczorek, auf die Anfrage von Frau Stadtrat Schosser nach dem Münchner Trambahnmuseum in der Rathausumschau vom 4. Januar 2000. Man läßt lieber eine Halle jahrelang ungenutzt, anstatt sie für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Man muß nur in die Nachbarstadt Nürnberg schauen, wo ein liebevoll eingerichtetes Trambahnmuseum immer wieder Besucher in seinen Bann zieht. Oder zum Beispiel Wien, dort kann man sogar mit den Zeugen der Vergangenheit auf Stadtrundfahrt gehen.

Nicht die Stadtwerke haben den Erhalt des Trambahnhofes 3 an der Westendstraße betrieben, sondern sie mußten vom Stadtrat dazu gezwungen werden. Ohne diesen Bahnhof, dessen Hälfte abgerissen wird, hätte die weiß-blaue Trambahn in München keinerlei Entwicklungsmöglichkeiten. Die wollen wir ihr auch ganz bestimmt nicht nehmen, aber in der Zwischenzeit könnte man allen Münchnern die historischen Fahrzeuge und die Werkstatteinrichtung zugänglich machen. Der Oberbürgermeister hat sich schon selbst einen Eindruck vom derzeitigen Zustand verschafft. Er sollte dies aber allen Münchnern und unseren Besuchern möglich machen. Das Engagement der SWM-Verkehrsbetriebe und der Freunde des Münchner Trambahnmuseums könnte dann von uns Bürgern auch in sinnvoller Weise genutzt werden. Und über die Attraktivität lassen wir einfach die Besucher entscheiden.

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