MVV-Fahrgastbeirat soll Handyverbot abschaffen

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 15.10.2000 (20/2000)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Bei der öffentlichen Sitzung des MVV-Fahrgastbeirates am 16. Oktober 2000 um 17:30 Uhr im Großen Sitzungssaal des Münchner Rathauses werden wir die Abschaffung des Handyverbotes in Trambahn und Bus und eine Ertüchtigung der U-Bahn für Mobilfunk fordern. Es bleibt einfach widersinnig, daß es vom jeweiligen Betreiber abhängt, ob mobile Telefone erlaubt sind oder nicht. Was in der S-Bahn funktioniert, muß auch in der U-Bahn klappen. Gerade die verwinkelten unterirdischen Gänge rufen bei vielen ein ungutes Gefühl hervor. Da wäre es natürlich sehr hilfreich, wenn mit dem eigenen Handy schnell und unauffällig Hilfe geholt werden könnte. Die alte Mär von den technischen Störungen ist in vielen anderen Städten längst widerlegt.

Wir verkennen nicht, daß sich am Anfang viele Fahrgäste durch das Telefonieren gestört fühlten. Aber entweder hat man sich zwischenzeitlich daran gewöhnt oder die Handybesitzer sind disziplinierter geworden. Langfristig läßt sich das Verbot sowieso nicht durchsetzen – und ein paar üble Situationen wären den Fahrgästen und dem Personal ohne dieses Verbot erspart geblieben.

Wir wissen nicht, wie sich die Mitglieder des Fahrgastbeirates entscheiden werden, aber wir freuen uns auf eine interessante Diskussion.

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