Ude ist kein Preistreiber beim MVV

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 18.10.2000 (21/2000)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Steigende Preise beim MVV mißfallen uns natürlich. Vor der Wahl, entweder weniger Busse und Bahnen oder ein Preisaufschlag – da zahlen wir dann doch lieber mehr. Der große Ärger sind aber die ungerechten Preissprünge an den Zonengrenzen. Darauf haben wir schon zu oft hinweisen müssen.

Alleine ist der Oberbürgermeister aber nicht verantwortlich, denn die Aufgabenträger, also die Landeshauptstadt München, der Freistaat Bayern und die MVV-Landkreise müssen die Entscheidungen treffen. Dies geschah eigentlich immer recht einmütig.

Das richtige Rezept für stabile Preise ist wie immer ein attraktives Angebot und niedrige Herstellungskosten. Da sind natürlich die Verkehrsunternehmen gefragt. Und dort wird längst nicht alles getan. Da gibt es die vielfach beklagte Parallelwerbung und ein überzogener Verwaltungsaufwand, der immer mehr Personal erfordert.

Wir wünschen uns endlich mehr beschleunigte Linien auch im Busbereich und eine Konzentration auf die vielbeschworenen Kernkompetenzen. Und ganz nebenbei – Konkurrenz schadet auch in diesem Gewerbe nicht.

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