Einstellung der Tram 20 wäre grober Unfug!

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 10.05.2001 (04/2001)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Es gibt Überlegungen, die Tram 20 zwischen Westfriedhof und Moosach während des Bauarbeiten für die U-Bahn einzustellen. Das erinnert uns stark an das Vorgehen der Stadtwerke bei der Einstellung der Trambahn zum Cosimapark. Damals wurde nur ein kurzes Stück für den Bau des U-Bahnhofes Arabellapark abgerissen mit dem steten Versprechen, die Trambahn wieder in Betrieb zu nehmen. Als dann der Bau soweit vollendet war, daß die Trambahn wieder ihren Betrieb hätte aufnehmen können – da war es auf einmal unwirtschaftlich. Und auf der Strecke vom Effnerplatz bis zum Cosimapark fährt bis heute keine Trambahn, obwohl der Stadtrat bereits 1991 die Wiederinbetriebnahme und Verlängerung dieser Linie beschlossen hat.

Der ‚Schienenersatzverkehr‘ auf der Trambahntrasse würde das Aus für die Trambahn nach Moosach bedeuten. Alle Ersatzverkehre haben zum drastischen Fahrgastschwund geführt. Das Ausbleiben der Fahrgäste ist auch ganz logisch, wenn man sie zum Umsteigen zwingt.

Den Münchner Bürgerinnen und Bürgern ist eine jahrelange Verschlechterung des Linienangebots nicht zuzumuten.

Wir setzen uns nachdrücklich für den Erhalt der Tram 20 ein! Dies ist technisch möglich – und muß auch gemacht werden.

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