Tangente 22 notwendig!

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 21.05.2001 (05/2001)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die Ablehnung der Trambahntangente von Bogenhausen nach Schwabing durch die Regierung von Oberbayern ist eine herbe Enttäuschung für die Münchner Fahrgäste. Die vorgebrachten Argumente sind aber von so grundlegender Natur, daß man sich fragen muß, ob diese Sachverhalte nicht bei der Erteilung der Streckengenehmigung hätten in Betracht gezogen werden können. So wurde viel Geld und Zeit sinnlos verschwendet. Geld von uns, vom Steuerzahler.

Für den Ausbau des Münchner Verkehrsnetzes muß wieder ein breiter Konsens hergestellt werden. Der Freistaat Bayern muß in die Planungen eingebunden werden, denn gegen seinen Willen geschieht nichts. Dies müssen die Verantwortlichen erkennen. Es ist traurig, daß 10 Jahre nach dem Stadtratsbeschluß noch kein einziger Meter neues Trambahngleis in München verlegt wurde. Lediglich zur Beseitigung der gröbsten Fehler der Vergangenheit (Stillegung der Tram 17 und der Osttangente) hat es gereicht.

Wir fordern jetzt eine schnelle Planung der Tangente 22 ohne die Trambahnstrecke durch den Englischen Garten. Gerade der Automobilverkehr zeigt wie wichtig diese Verbindung ist. In diesem Zusammenhang sind wir auf die Argumente zur Verbreiterung des Mittleren Rings gespannt.

Konsens statt Klage muß jetzt das Motto für den Trambahnausbau sein. Denn eine Enteignung des Freistaates für den Trambahnbau hat ja sowieso wohl niemand in Betracht gezogen.

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