Kombibahn zum Fußballstadion wird ein Gewinn

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 23.10.2001 (15/2001)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die Überlegungen, mit einer Kombibahn – also der Kombination aus S-Bahn- und U-Bahnfahrzeug – das neue Fußballstadion zu erschließen, sind sehr zu begrüßen. Das alte Nebeneinander der beiden Bahnsysteme könnte bald der Vergangenheit angehören. Dann würde sich vielleicht auch die bisherige Rivalität der politisch Verantwortlichen in eine sinnvolle Synergie zum Nutzen der Fahrgäste verwandeln. Eine direkte Verbindung zwischen Fußballstadion und Hauptbahnhof über den Nordring ist eine wertvolle Entlastung des U-Bahnsystemes in der Innenstadt. Wir möchten den Gedanken gerne weiterspinnen und könnten uns auch eine derartige Belebung des Nordringes vorstellen. Dazu müßte allerdings ein geeignetes Fahrzeug konstruiert werden. Technisch ist sicherlich vieles möglich, wenn es politisch gewollt wird. Auch die U-Bahn nach Pasing erscheint dann in einem neuen Licht: Die Kombibahn fährt von der unterirdischen U-Bahnstrecke einfach weiter auf den S-Bahngleisen und verdichtet so den Takt auf den stadtnahen S-Bahnstrecken.

Wir wünschen uns einen dieser berühmten runden Tische, wo Fahrgäste und mögliche Betreiber gemeinsam die Anforderungen an die Kombibahn diskutieren. Den großen Vorteil, daß die Spurweiten von S-Bahn und U-Bahn wenigstens gleich (1435 mm) sind, gilt es jetzt zu nutzen, wenn auch historisch zwei verschiedene Bahnsysteme in München gewachsen sind. Die Urväter der U-Bahn haben bei den Tunneln der U6 ja bereits schon an diese Möglichkeit gedacht.

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