Erste Erfolge bei der Rettung der MVV-Streifenkarte 10 Prozent Rabatt bei elektronischer Zahlung

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 20.01.2002 (03/2002)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Genau vor einer Woche, am 13. Januar 2002, haben wir die schleichende Abschaffung der MVV-Streifenkarte durch die Einstellung des Verkaufes in Trambahn und Stadtbus kritisiert. Wir erhielten viel Unterstützung, insbesondere auch durch Mitglieder des Münchner Stadtrates. StR Dr. Reinhold Babor (CSU), StR Siegfried Benker (B90/Die Grünen) und StR Helmut Steyrer (B90/Die Grünen) stellten entsprechende Anträge an den Oberbürgermeister.

Aber auch aus einem Antwortschreiben von Herbert König, SWM-Geschäftsführer Verkehr, kann schon ein positiver Teilerfolg vermeldet werden: Er hat die Absicht, 10 Prozent Rabatt auf alle Einzelfahrkarten aus Automaten zu geben. Allerdings muß man elektronisch mit Geldkarte oder PayCard bezahlen.

Zwar halten wir die Handhabung der elektronischen Bezahlens für schwierig, insbesondere für den Teil der Fahrgäste die sich mit solcher Technik schwer tun, aber es ist schon ein Schritt in die von uns geforderte Richtung.

Wir halten aber daran fest, daß ein Streifenkartenverkauf solange aufrechterhalten werden muß, bis es eine bessere Lösung gibt.

Es kann nicht sein, daß einzelne Verkehrsunternehmen im MVV den Fahrkartenverkauf nach eigenem Belieben gestalten.

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