Transrapid darf Blick auf S-Bahnsanierung nicht verstellen

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 21.01.2002 (04/2002)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Es gibt nichts schöneres als Visionen für die Zukunft zu entwerfen. Aber wenn der Transrapid zwischen Hauptbahnhof und Flughafen schwebt – gibt es dann immer noch undichte Dächer auf den S-Bahnsteigen, mangelhafte Lautsprecheranlagen und viel Historisches aus den 70er Jahren, das nicht mehr richtig funktioniert?

Vielleicht ist der Transrapid ein sinnvolles Verkehrsmittel – er darf aber nicht den Geist der Verantwortlichen vernebeln, wie beim gescheiterten Projekt München 21. Für die dann doch verworfene Tieferlegung des Münchner Hauptbahnhofes wurde zu viel Geist und Geld verschwendet.

Wir empfehlen dem Bundesverkehrsminister Bodewig den in weiten Teilen trostlosen Zustand der Bahnanlagen in seine Überlegungen einzubeziehen bevor er endgültig die Spendierhosen anzieht und unser Steuergeld ausgibt.

Wir wünschen uns zuerst eine funktionierende S-Bahn. Auch wenn es keinen Zusammenhang mit dem Transrapid geben soll.

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