MVV endgültig unbrauchbar!

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 06.04.2003 (03/2003)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Aus der Stammstreckensperrung haben wir gelernt: Es geht am Sonntag auch ohne S-Bahn. Jetzt zeigt uns die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), wie es mit viel weniger U-Bahn geht. Auf der wirklich nicht unbedeutenden Strecke zwischen Münchner Freiheit und Sendlinger Tor fährt sonntags noch alle 20 Minuten ein U-Bahn-Zug. Das sind 3 Abfahrten in der Stunde (je Richtung), wo im Fahrplan sonst 12 Abfahrten vorgesehen sind.

Der ‚Erfolg‘ waren überfüllte Bahnsteige und verärgerte Fahrgäste. Eine Mitfahrerin meinte, daß sie in diesem Jahr beim MVV-Abo nicht nur zwei Monate, sondern vier umsonst fahren will, weil so viele Störungen und Betriebsunterbrechungen sind.

Schlimm ist auch die Fahrgastinformation. Wir sollen uns doch immer im Internet informieren: Leider ist die elektronische Fahrplanauskunft nicht aktuell und berücksichtigt nicht den Baubetrieb. Da hätte dann ein Blick ins Fahrplanbuch auch genügt. (Hinweise auf die Bauarbeiten sind vorhanden und man kann sich damit eventuell selbst einen Fahrplan basteln.)

Und das MVV-Infotelefon: Belegt oder man wird nach einer einmaligen, kurzen Ansage ‚… unsere Leitungen sind weiterhin alle belegt, bitte rufen Sie zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal an!‘ hinauskomplimentiert. Im ersten Fall hat es wenigstens nichts gekostet.

Wir fordern eine sofortige Abhilfe und eine richtige, zentrale Information durch die Verbundgesellschaft (MVV). Auch bei U-Bahnbauarbeiten muß es ein vernünftiges Ersatzkonzept geben, auch wenn es die MVG Geld kostet – aber wir haben es mit unseren Zeitkarten schon bezahlt!

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