Nein zur Tariferhöhung mit Leistungskürzung

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 18.11.2004 (13/2004)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Wenn Oberbürgermeister Ude und Verkehrsminister Wiesheu eine ‚maßvolle‘ Tariferhöhung durchsetzen wollen, dann müssen sie auch eine Bestandsgarantie für die bestehende Verkehrsleistung und zusätzliche Optionen für Verbesserungen geben. Kürzungen bei U-Bahn, Trambahn und Bus sind ausgeschlossen! Am 12. Dezember wird ein neues Busnetz in Betrieb genommen, das neben einer sinnvollen Optimierung auch deutliche Kürzungen und somit auch Einsparungen beinhaltet. Der Takt der Tram 15/25 wird reduziert, manche wichtige Verbindung ganz gestrichen, wie zum Beispiel zwischen Bogenhausen und Berg am Laim.

Sollte es zu einer Tariferhöhung mit Kürzungen kommen, so würde die Schmerzgrenze überschritten. Man muß sich nur ausrechnen, was eine zusätzliche Fahrt mit dem Taxi kostet, die erforderlich wird, weil nachts der Bus nicht mehr so lange fährt. Auch die übervolle Tram 27 muß vom 7 1/2-Minuten Takt auf einen 6-Minuten-Takt verdichtet werden, der neue Bus 100 muß vom Odeonsplatz zum Hauptbahnhof verlängert werden.

Ude und Wiesheu müssen endlich Schluß mit der irrsinnigen Geldverschwendung bei der Selbstdarstellung der Unternehmen machen: 3 Kundenzeitschriften sind des Guten zu viel. Der Streit um Neztpläne und Informationsmaterial zwischen Verbundgesellschaft und Verkehrsunternehmen ist völlig überflüssig.

Auch die Tariferhöhungen, die nicht zeitgleich mit dem Fahrplanwechsel durchgeführt werden, kosten unnötig Geld.

Wir wollen einen kostengünstigen Verkehr, der aber keinesfalls unter das bisherige Angebot sinken darf!

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