Fahrplanwechsel Mitte Dezember ist sehr ungünstig

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 29.12.2004 (16/2004)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Für die Fahrgäste ist der Fahrplanwechsel Mitte Dezember ein denkbar ungünstiger Termin. In der Vorweihnachtszeit herrscht sowohl beim Linienverkehr, als auch beim Individualverkehr Hochbetrieb. Bei einer Umstellung der Fahrpläne gibt es immer irgendwelche Ungereimtheiten, die den gewohnten Ablauf stören. Leider haben sich die europäischen Eisenbahnen auf den derzeitigen Termin geeinigt. Dabei sollen die Kaufleute ein entscheidendes Wort mitgesprochen haben, denn aus deren Sicht paßt die zum Fahrplanwechsel leider übliche Tariferhöhung besser zum Geschäftsjahr. Dieses Argument kann nur als Schwachsinn bezeichnet werden.

Mitte Dezember ist die Witterung in Deutschland eigentlich immer unangenehm für einen Aufenthalt im Freien, außer man betreibt Wintersport. Die technischen Anlagen und die Fahrzeuge sind in der Kälte noch anfälliger als sonst. Es gibt also schon genügen Potential für Störungen. Da ist ein zusätzlicher Fahrplanwechsel völlig überflüssig.

Früher gab es zwei feste Termine für Änderungen an den Fahrplänen. Einmal Ende Mai und Ende September. Es gab also eine kürzere und eine längere Fahrplanperiode, die jeweils in einer verkehrsschwachen Zeit lag. Dies war nicht ungeschickt. Zur vermeintlichen Kostenersparnis ging man zu einem Jahresfahrplan über.

Wir fordern die Verkehrsunternehmen auf, für einen anderen Termin des Fahrplanwechsels zu sorgen. Auch die Politik ist aufgefordert für eine sinnvollere Einigung auf europäischer Ebene zu sorgen.

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