Endlich ist die neue Münchner Tram 23 planfestgestellt

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 02.07.2006 (02/2006)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Im Jahre 1997 wurde der erste Beschluß zur neuen Tram 23 in die Parkstadt Schwabing gefaßt – und schon nach 10 Jahren, im Frühjahr 2007, sollen die Bauarbeiten ernsthaft beginnen, vorausgesetzt es fehlt jetzt nicht an den notwendigen Finanzen. Dies ist eine unerträglich lange Zeit. In anderen Städten wurden komplett neue Straßenbahnnetze errichtet oder Netzergänzungen realisiert, die wesentlich länger als die 3 Kilometer von München sind. Aber wir freuen uns, daß ein wesentliches Schrittchen zur Realisierung getan worden ist. Die Regierung von Oberbayern hat ja nicht den Ruf dem Schienenverkehr an der Oberfläche besonders zugetan zu sein. Jetzt kommt es darauf an, wenigstens die Folgeschritte in einer angemessen kurzen Frist zu erledigen.

Mit der Tram 23 käme es zur ersten wirklichen Neubaustrecke, denn die erfolgreichen Linien 17 und 25 wurden auf Strecken neu errichtet, auf denen schon früher weiß-blaue Trambahnen verkehrten.

Wir begrüßen die Investitionen in die neue Tram 23 sehr, denn es wird ein leistungsfähiges und attraktives Verkehrsmittel mit einem überschaubaren Aufwand an finanziellen Mittel geschaffen.

Mit der Inbetriebnahme der Tram 23 werden auch wieder alle Pessimisten erkennen müssen, daß weder der Individualverkehr unzumutbar behindert wird noch daß die Fahrgäste ausbleiben. Wie groß war das Geschrei beim Wiederaufbau der Trambahnstrecke vom Ostfriedhof zum Max-Weber-Platz. Der Stau auf der Straße ist sowohl am Max-Weber-Platz, wie auch auf der ganzen Strecke ausgeblieben. Und wollte jemand heute die Tram 25 auch nur teilweise einstellen, so wäre ein Bürgerbegehren zu ihrer Rettung ein leichtes.

Wir fordern von der Regierung nun eine schnelle und positive Bearbeitung des Förderantrages und von den Stadtwerken München einen zügigen Bau der neuen Strecke. Auch die Verlängerung der neuen Trambahnlinie sollte sofort in Angriff genommen werden … denn es könnte ja wieder 10 Jahre dauern …

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