Gleisbauarbeiten in der Müller- und der Rumfordstraße

Mit dem Frühjahr starten wieder die Instandhaltungsarbeiten am Gleisnetz der Münchner Trambahn.

In der Müller- und der Rumfordstraße werden von Anfang April bis Ende Juli die Trambahngleise erneuert. In insgesamt 16 Wochen – die Bauarbeiten dauern wegen unvorhergesehener Zusatzarbeiten deutlich länger als ursprünglich vorgesehen – werden die Stadtwerke rund 1700 Meter Gleis der Trambahnlinien 17 und 18 sanieren. Auf einer Strecke von 850 Metern Länge wird der alte Fahrbahnbelag aufgerissen. Es soll der alte Gleiskörper ausgebaut und ein neuer, schalldämpfender eingebaut werden. Die Gleisanlagen seien 30, 35 Jahre alt und ihre Betriebsgrenzen damit erreicht, so Bereichsleiter Alfred Lechner. Daher müssten sie erneuert werden und dies geschehe nach dem heutigen Stand der Technik – mit Schallschutz.

Der Trambahnverkehr wird auf dem betroffenen Streckenabschnitt während der Baumaßnahmen komplett eingestellt. Die Linien werden geteilt. Ein Schienenersatzverkehr ist nicht geplant, die Stadtwerke verweisen darauf, dass die Haltestellen im Viertel außer dem Reichenbachplatz auch mit U-Bahn und Bussen gut erreichbar sind.

Erhebliche Behinderungen wird es auch für Auto-, Motorrad- und Radfahrer geben. In den betroffenen Straßen kann der Verkehr nur noch in Richtung Isartor rollen. Und auch viele Parkplätze werden während der Bauzeit wegfallen.

Im Zuge der Baumaßnahmen wollen die Stadtwerke auch gleich die Haltestellen am Reichenbachplatz behindertengerecht umbauen. Die Haltestelle in Richtung Isartor wird nach Osten auf die andere Seite der Kreuzung verlegt. Außerdem sollen die Bordsteine um einen halben Meter nach außen versetzt werden, um den Abstand zwischen Parkflächen und Gleisen zu vergrößern. Auf diese Weise will man die derzeit fast täglichen Behinderungen im Trambahnverkehr durch falsch parkende Autos künftig verhindern.

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