Ude zieht den ersten Wagen ins Münchner Trambahnmuseum

An einem Strick mußte der historische Triebwagen 670 von Oberbürgermeister Christian Ude in seine zukünftige Heimat an der Ständlerstraße gezogen werden. Auch wenn sich der MVG-Chef König zusätzlich mächtig ins Zeug legte, so kam auch noch ein Rangiergerät zum Einsatz, um den beinahe 16 Tonnen schweren Wagen bergauf zu bewegen.

Stadtwerke und Stadt ziehen an einem Strang
Stadtwerke und Stadt ziehen an einem Strang
Bild: Aktion Münchner Fahrgäste

Die baulichen Maßnahmen für das neue MVG-Museum sind endlich abgeschlossen und der Eröffnungstermin steht auch schon fest: Ab Dienstag, 23. Oktober 2007, wird ein wichtiges Kapitel der Stadtgeschichte in angemessenem Rahmen präsentiert. Dann wird sich die Mühe und der Einsatz der „Freunde des Münchner Trambahnmuseums“ gelohnt haben. Sie haben sich um den Erhalt der historischen Wagen und der Förderung des Museumsgedankens verdient gemacht.

Das neue Museum wird aber auch ein Ort für die Zukunft der Trambahn in München sein, denn diese hat ja gerade erst vor wenigen Tagen wirklich begonnen. Der Oberbürgermeister wies mit Stolz darauf hin, daß sich München nun in die Reihe der fortschrittlichen europäischen Städte einreihen kann, die ein neues Trambahnnetz aufgebaut haben oder ihr bestehendes Netz ausbauen.

Zwei Gleise und eine Grube wurden neu gebaut
Zwei Gleise und eine Grube wurden neu gebaut
Bild: Aktion Münchner Fahrgäste

In der ehemaligen Omnibuswerkstatt wurden Gleise verlegt und auch eine Oberleitung installiert. Ganz besonders erfreulich war auch die Zusage des Oberbürgermeisters, daß für alle Fahrzeuge, die nicht im Museum untergestellt werden können eine Lösung gefunden wird damit sie witterungssicher erhalten werden können.

Stiller Helfer im Hintergrund: Das Rangiergerät
Stiller Helfer im Hintergrund: Das Rangiergerät
Bild: Aktion Münchner Fahrgäste

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