Zunächst keine Ausschreibungen im Münchner Nahverkehr

Das Europäische Parlament hat entschieden, dass Kommunen mit eigenen Verkehrsunternehmen von der Pflicht zum Wettbewerb befreit sind.

Ausschreibungen wird es im Münchner Nahverkehr in nächster Zeit nicht geben. Das hat die MVG dem Ergebnis einer jahrelangen Debatte des Europäischen Parlaments zu verdanken. Der Kompromiss auf den man sich geeinigt hatte, entbindet Kommunen mit eigenem Verkehrsunternehmen von der Pflicht zum Wettbewerb. Insofern sind die Streckenkonzessionen der MVG zunächst einmal nicht in Gefahr. Wäre es zu Zwangsausschreibungen gekommen, so wäre die vergleichsweise sehr hohe Tariflöhne zahlende MVG diese höchstwahrscheinlich relativ schnell los geworden – und zwar an schlechter zahlende Konkurrenten.

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