Vorsicht am Andreaskreuz

Zur höchsten Vorsicht an Bahnübergängen mahnt Thomas Borowik von der Bundespolizei. Gefährliche Begegnungen zwschen einen Eisenbahnfahrzeug und einem Straßenfahrzeug enden in der Regel nicht sehr glimpflich. ‚Man soll sich einem Bahnübergang nur langsam nähern und die Gleiseerst dann überqueren, wenn mann 100-prozentig sicher ist, daß kein Zug kommt. Dies ist auf jeden Fall sicherer, als sich auf den Schutzengel zu verlassen‘.


Bild: Aktion Münchner Fahrgäste

Eine Frau fuhr mit ihrem Ford Fiesta auf den unbeschrankten Bahnübergang Mozartstraße in Tansau bei Rosenheim. Sie mißachtete sowohl das Andreaskreuz als auch den regulären Warnpfiff des sich nähernden Güterzuges und geriet mit dem Auto direkt vor die Lokomotive.

Der Zug war mit rund 30 km/h von Rohrdorf nach Rosenheim unterwegs. Der Ford kam an der Fahrerseite unter die Lok und wurde eine Wagenlänge aufs Gleisbett geschoben. Wie durch ein Wunder erlitt niemand ernsthafte Verletzungen. Die Ford-Fahrerin aus Thansau mußte wegen Schocks notärztlich behandelt werden, kam jedoch nicht ins Krankenhaus. Am sechs Jahre alten Auto entstand Totalschaden, die Lok wurde am Puffer, an einer Leitungskupplung und an der Blechverkleidung leicht beschädigt.

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