Münchner U-Bahn muß sicherer werden

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 31.12.2007 (26/2007)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die schlimmen Vorfälle im Bereich der Münchner U-Bahn erfordern dringend Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit. Dabei müssen auch die Fahrgäste selbst einen wesentlichen Beitrag leisten. Denn wenn nicht alle wegschauen, können sich Gewalttäter nicht mehr sicher fühlen. Um schnell Hilfe heribeirufen zu können, muß endlich der Einsatz von Mobiltelefonen in den Zwischengeschoßen und auf den Bahnsteigen möglich sein. Bisher wurde dies leider immer aus ideologischen Gründen abgelehnt. Der Hinweis, daß der Fahrgast in der Regel nicht wisse, wo er sei, ist einfach albern. Außerdem ist ja die Funkzelle bekannt, in der sich das Mobiltelefon befindet. Die stationären Notrufeinrichtungen haben einen großen Nachteil: Es ist keine stille Alarmierung möglich, da diese Geräte durch lautes Tuten auf sich aufmerksam machen. Dadurch gerät man sogleich in das Visier der Täter.

Das Wichtigst ist aber der Zusammenhalt der Fahrgäste! In einem Massenverkehrsmittel sind immer genügend Leute unterwegs, die Hilfe herbeiholen können. Wir könnten uns gut vorstellen, daß durch Plakate an den Gemeinsinn der Fahrgäste appelliert wird. So wie Werbung in allen Bereichen funktioniert, wird sie auch hier nicht versagen. Ab und zu muß man auch für das Gute ein Wort ergreifen.

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