Man kann sich einigen …

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 01.02.2009 (04/2009)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die erfreuliche Einigung zwischen der Bahn und ihren Gewerkschaften könnte ja ein Signal an die Tarifparteien der öffentlichen Nahverkehrsbetriebe in Bayern sein. Der Fahrgastverband Aktion Münchner Fahrgäste fordert, daß alle Möglichkeiten genutzt werden, um den angekündigten Warnstreik am Dienstag, 3. Februar 2009, überflüssig zu machen. Wenn die öffentlichen Arbeitgeber ein vernünftiges Angebot vorlegen, das die Gewerkschaften auch als solches erkennen können, dann ist ein Warnstreik auch sehr schnell wieder abgeblasen.

Mit Schrecken erinnern wir uns noch an die 24-stündigen Streiks vor einigen Jahren. Damals hat der gesamte Linienverkehr Schaden genommen. Viele Fahrgäste sind auf Dauer nicht mehr mit Bus und Bahn gefahren. Es hat lange gedauert, bis diese Verluste wieder wett gemacht werden konnten.

Die Forderungen der Gewerkschaften sind für die Fahrgäste nachvollziehbar. Auch der Zusammenhang zwischen Lohnerhöhung und Tariferhöhung ist nicht unbekannt. In vielen Gesprächen ist aber ein sehr großes Verständnis für die Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen zu spüren. Gerade diejenigen, die Tag und Nacht zur Verfügung stehen müsssen, haben ein Anrecht auf eine angemessene Entlohnung.

Also unsere Forderung an die Tarifparteien ist ganz klar: Nutzen Sie den Montag für Verhandlungen, damit der Warnstreik überflüssig wird!

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