MVV-Tariferhöhung nicht angemessen

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 02.10.2009 (40/2009)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Zwar soll die MVV-Triferhöhung nicht so stark ausfallen, wie befürchtet. Aber die Notwendigkeit einer Fahrpreissteigerung von durchschnittlich 4,5 Prozent ist nicht nachvollziehbar. Ärgerlich ist auch, daß keinerlei strukturelle Verbesserungen erkennbar sind. Auch ein spezielles Angebot für den Freizeitverkehr fehlt weiterhin.

Die Verkehrsunternehmen müssen mehr Anstrengungen unternehmen, damit die Fahrpreise nicht ins Unermeßliche steigen. Dies beginnt bei der Zahl und dem Entgelt der Geschäftsführer, geht weiter bei den Fahrzeugen und Anlagen und darf auch nicht bei der Anzahl der verschiedenen Kundenzeitschriften enden. Die Tarifrunde des Fahrpersonals schlug mit 3,1 Prozent zu Buche. Woher kommt also die Differenz? Diese Frage wurde noch nicht beantwortet. Daher lehnt die Aktion Münchner Fahrgäste die Tariferhöhung bei gleichzeitiger Leistungsreduzierung ab.

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