Diensthund beißt renitenden Fahrgast

Beamte der Bundespolizei haben einen gewalttätigen S-Bahn-Fahrgast festgenommen. Bei dem Einsatz griff der Mann die Polizisten an. Infolge seiner Attacken kam er selbst zu Schaden.

Ein 46-jähriger Deutscher musste am Samstag, 30. Januar 2010 um 18:30 Uhr mehrfach durch einen Bahnangestellten aufgefordert werden, die S1 am Endhaltepunkt Leuchtenbergring zu verlassen. Dies quittierte der alkoholisierte Mann mit drei Schlägen gegen den Kopf und Körper des DB-Mitarbeiters, der dabei leicht verletzt wurde.

Erst zwei herbeigerufenen Bundespolizeibeamten und einem Diensthund gelang es, den erst am Vortag aus der Justizvollzugsanstalt Bernau entlassenen Randalierer aus dem abgestellten Zug zu entfernen. Der aufgebrachte Mann rastete dabei aus, beleidigte die Beamten, trat nach ihnen und versuchte, den Diensthundeführer mit einem gezielten Faustschlag niederzustrecken. Dies hätte er besser nicht probiert: Der aufmerksame Schutzhund kam seinem Herrchen zu Hilfe und wehrte den Angriff durch einen Biss in den Unterarm des Delinquenten ab.

Die Bundespolizisten brachten den rabiaten Mann in eine Münchner Klink, um dort die Bisswunde ärztlich versorgen zu lassen. Auch hierbei setzte der 46-Jährige seine körperlichen und verbalen Angriffe fort. Ob er die wiedererlangte Freiheit lange genießen darf, ist nun ungewiss. Es erwartet ihn ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

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