Kontrollinstanz für Kontrolleure

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 25.06.2010 (37/2010)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die Aktion Münchner Fahrgäste vertritt die Interessen der zahlenden Fahrgäste. Leider häufen sich aber die Fälle, bei denen sich Fahrgäste bei Kontrollbeanstandungen ungerecht behandelt fühlen. Während die Sachen früher relativ kulant beigelegt wurden, herrscht inzwischen ein rauher Umgang mit Leuten, die eigentlich gute Kunden sind. So berichtet eine Münchner Tageszeitung (tz) aktuell von einem Fall, den man zunächst nicht für möglich hält. Eine Frau stempelte im Sitzen ihren Fahrschein ab. Nach Ansicht des Kontrolleurs hätte sie zuerst stempeln müssen – und dann einen Sitzplatz neben dem Entwerter einnehmen dürfen.

‚Wir verkennen nicht die Schwierigkeiten im Kontrolldienst, aber wir verlangen eine neutrale Instanz, die solche Fälle prüft. Dazu ist die Verbundgesellschaft, der MVV, bestens geeignet. Die Verkehrsunternehmen müssen ihr Vorgehen überprüfen lassen‘, meint dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Wir sind auch in diesem Falle dankbar, daß zumindest die Presse einen Schutz vor ungerechter Behandlung bietet.‘

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