Netze müssen sich überlagern

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 16.08.2010 (49/2010)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Gut gelöst haben die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) und die Stadtwerke München den Austausch von Rolltreppen im U-Bahnhof Fraunhofer Straße. Es war ein bis dahin einmaliger Vorgang in München, daß eine Station der U-Bahnlinien 1 und 2 komplett geschlossen werden mußte. Dabei bewährte sich insbesondere der ‚Parallelverkehr‘ der Trambahnlinie 27 zwischen Sendlinger Tor und Fraunhofer Straße. Viele Fahrgäste konnten bequem mit der Trambahn ihr Ziel erreichen. Dank der Ferienzeit kam es auch nicht zu größeren Engpässen in den Trambahnzügen. Allerdings war es wichtig, daß im Spätverkehr ein 10-Minuten-Takt angeboten wurde. Die Besetzung der zusätzlichen Züge auf der nicht von der Sperrung betroffenen Strecke zeigt einmal mehr die Notwendigkeit der Taktverdichtung am Abend. Seit langem fordert die Aktion Münchner Fahrgäste einen Takt 10 bis Zehn (22:00 Uhr) für Trambahn und Metrobus.

‚Die Liniennetze von U-Bahn, Trambahn, Metrobus und Stadtbus müssen sich überlagern und ergänzen‘, meint dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Nicht nur bei Baustellen, auch im Regelbetrieb ergänzen sich die unterschiedlichen Verkehrsmittel. Je mehr Verknüpfungspunkte geschaffen werden, um so stabiler ist das Gesamtsystem des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes.‘

Besonders erfreulich ist natürlich, daß die Arbeiten auch noch vorzeitig abgeschlossen werden konnten. Alle Beteiligten haben sich ein Lob verdient!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*