500 Millionen für die S-Bahn München

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 23.01.2011 (04/2011)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Am Samstag, 22. Januar 2011, kam es zum wiederholten Male zu einem Rechnerausfall auf der Münchner S-Bahnstammstrecke. Dies zeigt, daß auch diese moderne Technik noch weitere Investitionen benötigt, um nicht nur die erforderliche Sicherheit, sondern auch die notwendige Zuverlässigkeit gewährleisten zu können. Der vergangene Sommer, der bisherige Winter haben gezeigt, daß die Technik nicht mehr den normalen Witterungsbedingungen stand hält.

‚Lieber Herr Mehdorn! 15 Zentimeter Neuschnee und etwas Frost sind keine Naturkatastrophe, wie Sie das in einem Interview darstellten‘, meint Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Die Politik muß nun handeln und zuerst einmal die 500 Millionen, die den Bundeshaushalt sanieren sollen, im Bahnunternehmen belassen. Damit kann dann die Münchner Stammstrecke ertüchtigt werden. Und sicher bleibt auch für die S-Bahn in Berlin und den Fernverkehr etwas übrig.‘

Mittlerweile kann man feststellen, daß die Personale schon sehr gelassen auf die Störungen reagieren. Die Auskünfte werden immer freundlicher und kompetenter gegeben. Routine eben. Auch die Fahrgäste kennen die verschiedenen Störfälle schon ganz gut und fahren zu den Anschlußbahnhöfen im Außenbereich.

Nachtrag:

In dieser Meldung wird auf ein Interview von Ex-Bahnchef Mehdorn Bezug genommen. Er hat alle Vorwürfe zurückgewiesen.

Das Interview kann man zum Beispiel nachlesen unter:

www.blick.ch/news/wirtschaft/mehdorn-wehrt-sich-gegen-vorwuerfe-104985

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