Münchner Nahverkehr erhält eine realistische Perspektive

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 12.01.2011 (02/2011)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Am 12. Januar 2011 steht der Nahverkehrsplan der Landeshauptstadt München auf der Tagesordnung des Planungsausschußes. Den Stadträten wird dabei eine realistische Perspektive für den Ausbau von U-Bahn und Trambahn in München vorgestellt. Dabei wird bei vielen Projekten klar, daß sie vielleicht wünschenswert wären, aber von einer Realisierbarkeit weit entfernt sind. So erreichen viele U-Bahnerweiterungen nur geringe Nutzen-Kosten-Faktoren. Dieser Faktor muß mindestens 1,0 sein, um Fördermittel erhalten zu können. Das mag zum Beispiel für die Fahrgäste in Allach bitter sein, aber eine U-Bahnverlängerung kommt gerade mal auf den Faktor 0,3. München hat nun 100 U-Bahnhöfe, das ist eine große Zahl, aber weitere Bahnhöfe oder gar Strecken sind einfach unrealistisch.

‚Ich hoffe, daß sich auch bei den Stadträten die Vernunft durchsetzt und lieber ein realistisches Trambahnprojekt in absehbarer Zeit gebaut wird, als daß man weitere Jahrzehnte von Wunschträumen schwadroniert‘, meint dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste.

Das Planungsreferat hat eine Verlängerung der Trambahnlinie 23 nach Norden in die Planungen aufgenommen und auch eine zusätzliche äußere Tangentialverbindung. Dies wird vom Fahrgastverband sehr wohlwollend zur Kenntnis genommen. Die Bezirksausschüsse und die Fahrgäste werden in einen Dialog eingebunden, der hoffentlich bald überzeugende Ergebnisse liefert. ‚Der von der Stadt eingeschlagene Weg führt jedenfalls schon einmal in die richtige Richtung‘, so Nagel.

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