Rabenschwarzer Tag für den Linienverkehr

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 28.07.2011 (43/2011)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Der 28. Juli 2011 wird als rabenschwarzer Tag in die Geschichte des Linienverkehrs eingehen. Der Mehrheit des Münchner Stadtrates ist jeder Gestaltungsspielraum genommen worden. Nur im stillen Kämmerlein wird Verkehrspolitik ohne die Beteiligung der Bürger gemacht. Eine Stadt, die Millionen für eine aussichtslose Olympiabewerbung verschwendet, glaubt, daß sie sich keine kostenlosen öffentlichen Toiletten mehr leisten kann.

Für die Bürger im Moosacher Stadtquartier, das bis zu Eröffnung der U-Bahn vom Metrobus 50 erschlossen wurde, gab es nur ein Almosen: Die Betriebszeit der Stadtbuslinie 175 wird im Spätverkehr verlängert.

‚Die Bürger und Fahrgäste haben einen Anspruch auf umfassende Informationen, besonders wenn es um den Linienverkehr in München geht‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Nur wenn man Fahrgastzahlen kennt, kann man diese auch korrekt bewerten. Schade, daß man den Eindruck gewinnt der Stadtrat und die Bezirksausschüsse lassen sich von der Münchner Vekehrsgesellschaft auf der Nase herumtanzen. Schade, daß der Stadtrat in seiner Mehrheit nicht die Kraft zu notwendigen Korrekturen hatte.‘

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*