Stadt, Land und Bund müssen mit klaren Prioritäten investieren

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 03.01.2012 (01/2012)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Das Jahr 2011 ist zu Ende gegangen und wichtige Infrastrukturprojekte sind nicht in Angriff genommen worden – oder die Finanzierung ist völlig offen. Leider neigen die verantwortlichen Politiker zu vollmundigen Versprechungen ohne sich konkrete Gedanken um das erforderliche Geld für die Investition, den Betrieb oder gar um die Sanierung der Anlagen zu machen. Besonders ärgerlich ist die sinnlose Verschwendung von Geld der Fahrgäste oder der Steuerzahler wenn damit überflüssige Aktenordner gefüllt werden. Beispiele sind die Planungen für den Transrapid oder das Gezerre um die Trambahnzüge in München.

‚Bevor über neue Tunnelprojekte und Bahnhöfe nachgedacht wird, muß die Kasse in Augenschein genommen werden. Es ist falsch, heute Infrastrukturmaßnahmen mit Schulden zu finanzieren‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Auch kommende Generationen wollen die Infrastruktur mit eigenen Projekten ausbauen und nicht nur vorhandene Projekte abbezahlen müssen.‘

Der Fahrgastverband fordert eine ausreichende Finanzierung für den Erhalt der bestehenden Anlagen und eine Konzentration auf überschaubare und wirklich finanzierbare Projekte. Positive Beispiele sind die Beschleunigung von Linien und der Ausbau des Münchner Trambahnnetzes.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*