Neue Trambahn nach St. Emmeram fährt leise

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 18.02.2012 (06/2012)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Am Freitag, 17. Februar 2012, konnten sich Bürger und Politiker ein Bild davon machen, wie leise und erschütterungsfrei die Trambahnzüge auf der neuen Strecke nach St. Emmeram fuhren. Stadtrat Robert Brannekämper (CSU) hatte zu einem Ortstermin an der Haltestelle Prinz-Eugen-Park eingeladen. Während man durch den motorisierten Individualverkehr manchmal in der Unterhaltung gestört wurde, waren die Trambahnzüge kaum zu bemerken. Bei einem anschließenden Besuch im Wohnzimmer der Familie S. mußte extra ein Posten vor das Haus gestellt werden, um rechtzeitig auf dei Trambahnzüge aufmerksam zu machen. Am Eßtisch war auch bei gutem Willen, keine Erschütterung festzustellen.

Gunnar Heipp, der zuständige Projektleiter der Stadtwerke München, bot jedem Anwohner eine sachliche Überprüfung seiner Beschwerden an.

Es wurden Forderungen vorgetragen, wie die Einstellung des Trambahnbetriebes ab 22 Uhr oder eine generelle Geschwindigkeitsbeschränkung. Während manche Teilnehmer bemerkten, daß die neuen Signalanlagen zu einer Verminderung des motorisierten Individualverkehrs geführt hätten, wünschten sich andere eine ‚Grüne Welle‘ für die Autos. Auch das vermeintliche Versprechen, auf dieser Strecke Variobahnen einzusetzen kam wieder zur Sprache.

‚Die Mobilität in einer Großstadt kann mit Trambahnen in einem für die Menschen und die Umwelt sehr verträglichen Maße gewährleistet werden‘, meint dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste und Mitglied im zuständigen Bezirksausschuß Bogenhausen. ‚Wir weisen alle Forderungen nach einer Verschlechterung der Fahrzeiten und der Betriebszeit zurück.‘

Der Bayerische Kulstusminister Ludwig Spänle, immer zur Stelle, wenn es gilt, sich gegen die Trambahn einzusetzen, wollte nicht einmal das Wort ergreifen und war ganz schnell wieder verschwunden.

Während die Vertreter der Stadtwerke und der Fahrgastverbände mit den MVV-Verkehrsmitteln angereist waren, konnten die CSU-Politiker nicht auf das Auto verzichten.

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