Plan C: S-eehoferbahn sofort!

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 22.04.2012 (13/2012)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Der Bayerische Ministerpräsident will den Ausbau der Münchner S-Bahn voran treiben, sieht dabei den Bau der zweiten S-Bahnstammstrecke kritisch, da die Finanzierung nicht gesichert ist. Er hat dem Münchner Oberbürgermeister, Christian Ude, ein Spitzengespräch unter vier Augen angeboten.

‚Wir freuen uns, daß sich der Bayerische Ministerpräsident, Horst Seehofer, der mißlichen Lage bei der Münchner S-Bahn angenommen hat – und dieses Problem zur Chefsache macht‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Jetzt kommt es auf eine vernünftige und realistische Lösung an. Wir wollen im Jahr 2013 einen Spatenstich sehen, nicht symbolisch sondern mit einem festen Fertigstellungsdatum.‘

Als schnell realisierbar Maßnahme würde sich der Regionalzughalt Poccistraße anbieten. Dort muß ’nur‘ ein Bahnsteig aufgeschüttet und ein Zugangstunnel wiedereröffnet oder neu gebaut werden. Damit könnten jeden Tag die Fahrgäste der Südostbayernbahn einen bequemen Übergang zur U-Bahn benutzen. Die S-Bahn könnte im Störfall ebenfalls diesen Bahnsteig benutzen.

Plan C heißt ‚Consens‘, also Übereinstimmung. Dies würde sich der Fahrgastverband beim Spitzengespräch zwischen Ministerpräsident und Oberbürgermeister wünschen. Ein Projekt dafür wäre der Verbundbahnhof Laim. Dieser Bahnhof muß viergleisig ausgebaut werden, dabei könnten die Umsteigebeziehungen zur künftigen Trambahnwesttangente wesentlich verbessert werden. An diesem Projekt wären Stadt, Land und Bund beteiligt. Jeder könnte seinen guten Willen für eine gemeinsame Sache beweisen.

Der Münchner Oberbürgermeister könnte sich dann auch der U-de-Bahn widmen. Dort fehlen nämlich Züge, die Bahnhöfe sind teilweise schmuddelig (Fraunhoferstraße) und selbst für eine Überdachung des Zugangs am Arabellapark soll nicht genügend Geld vorhanden sein. Von dem Trauerspiel um die kostenlosen öffentlichen Toiletten einmal ganz abgesehen. Es gibt also genügend Handlungsspielraum, um nicht nur anzukündigen und zu fordern, sondern um zu machen…

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