Dringender Handlungsbedarf

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 29.05.2012 (24/2012)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Am Samstag, 26. Mai 2012, gegen 06:00 Uhr, wartete ein 64-jähriger Angestellter an der U-Bahn-Haltestelle, Brudermühlstraße auf dem Gleis 1 (stadteinwärts), auf die nächste U-Bahn. Unmittelbar bevor ein 62-jähriger U-Bahnfahrer, mit der U-Bahn der Linie 3 Richtung Moosach, in den Bahnhof einfuhr, stürzte der alkoholisierte 64-Jährige ohne Fremdeinwirkung in den Gleisbereich. Er rollte sich noch nach rechts unter den dortigen Schacht und konnte so ein Überrollen durch die U-Bahn verhindern. Der 64-Jährige kam zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Er zog sich lediglich leichte Verletzungen (Fraktur einer Rippe) zu. Der U-Bahnfahrer erlitt einen Schock und musste von einem Kriseninterventionsteam betreut werden.

‚Dringender Handlungsbedarf besteht bei der Münchner U-Bahn. Leider häufen sich die Fälle, bei denen Fahrgäste ins Gleisbett geraten‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Es sind Sofortmaßnahmen erforderlich und der Einbau einer Gleisbettüberwachung muß beschleunigt werden.‘

An jedem U-Bahngleis befindet sich unter dem Bahnsteig ein Fluchtraum. Dorthin kann man sich völlig gefahrlos retten. Die Stromschiene befindet sich stets gegenüber an der Wand.

Grundsätzlich sollte man sich im Bereich der Bahnen immer in einem Zustand befinden, der einem ein bewußtes Handeln ermöglicht.

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