Polizist rettet U-Bahnfahrgast aus Gleisbett

Am Freitagmorgen des 27. April 2012 befand sich ein 21-jähriger Polizeibeamter in der U-Bahnstation Silberhornstraße auf dem Weg zu seiner Frühschicht. Gegen 05:15 Uhr bemerkte er am Bahnsteig eine schreiende Frau. Als er sich ihr näherte, sah er einen Mann blutend auf den Gleisen liegen.

Geistesgegenwärtig wies er zwei Passanten an, den Nothalt zu betätigen sowie den Rettungsdienst zu verständigen und stieg danach ohne zu Zögern ins Gleisbett. Der Mann hatte eine stark blutende Kopfplatzwunde und war ansprechbar. Er konnte sich jedoch nicht mehr aus eigener Kraft helfen. Der Polizeibeamte bat zwei weitere Männer am Bahnsteig um Unterstützung. Gemeinsam gelang es ihnen, den Verletzten aus der Gefahrenstelle zu retten.

Auf dem Bahnsteig wurde der Mann in eine stabile Seitenlage gebracht und durch den Polizeibeamten wurde ein Notarzt angefordert. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte blieb der Polizeibeamte bei dem Verletzten und überwachte seine Vitalfunktionen. Dabei konnte er bei ihm auch Alkoholgeruch wahrnehmen. Nach Übernahme der Rettungskräfte, begab er sich zu seiner Dienststelle, um seine Frühschicht anzutreten.

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