Rettet den MVV!

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 18.06.2012 (27/2012)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Ausgerechnet bei der Feier zum 40. Jubiläum des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) verkündete der Geschäftsführer der städtischen Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) neue Überlegungen für spezielle Tarife für die Stadt. Gerade die einheitliche ‚Bedienoberfläche‘ von S-Bahn, U-Bahn, Trambahn und Bus waren vor 40 Jahren die große Errungenschaft für die Fahrgäste. Hans-Jochen Vogel, der damalige Münchner Oberbürgermeister nannte dies in seinem Festvortrag eine ‚unerhörte Kühnheit‘. Und es ist ein gewaltiger Vorteil für die Fahrgäste des MVV, daß zum Beispiel mit der Streifenkarte sowohl in der Stadt, wie auch im Umland gefahren werden kann.

‚Für das Wohl und Wehe der Fahrgäste sind in erster Linie die Aufgabenträger, also die Politiker von Stadt, Land und Landkreisen, verantwortlich‘, stellt dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste, fest. ‚Die Verkehrsunternehmen haben genügend Hausaufgaben zu machen und sollten sich in erster Linie um die Erbringung der im Fahrplan versprochenen Leistungen kümmern.‘

Die MVV-Tarife müssen weiterentwickelt werden, so muß die Geltungsdauer von Zeitkarten flexibler werden. Also eine Wochenkarte auch von Mittwoch ab gültig sein. Auch für die Studenten muß angesichts der speziellen Münchner Situation mit den entlegenen Lehrstätten eine Lösung gefunden werden. Grundsätzlich hält die Aktion Münchner Fahrgäste aber am Gemeinschaftstarif und an der einheitlichen Fahrgastbedienung fest.

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