U-Bahnzüge für München wurden zu spät bestellt

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 27.09.2013 (30/2013)

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Am Donnerstag, 26. September 2013, gab die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) bekannt, daß die für den Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 vorgesehenen neuen Münchner U-Bahnzüge erst im Jahre 2014 in Betrieb genommen werden. Damit bewahrheiten sich die schlimmsten Befürchtungen. In der Münchner U-Bahn herrscht drangvolle Enge, die durch vollmundige Versprechen wenigstens ab Dezember 2013 gelindert werden sollten. Leider wurden die Züge augenscheinlich zu spät bestellt.

‚Ich bin tief enttäuscht von dieser Nachricht‘, sagt Stefan Hofmeir von der Aktion Münchner Fahrgäste, der für die Schwesterorganisation Aktion Mobil e.V. auch Sprecher des MVV-Fahrgastbeirates ist. ‚Noch vor kurzem haben die Vertreter der MVG versichert, daß es keinerlei Probleme gäbe. Es ist das dritte Mal, daß es zu verspäteten Inbetriebnahmen bei der MVG kommt. Bei einer weiteren Panne müssen personelle Konsequenzen gezogen werden.‘

Schon beim Vorgängermodell des neuen Zuges wurde mehr auf die Farbgebung und gestalterischen Schnickschnack geachtet als auf die technischen Qualitäten. Dies führte zu einer erheblichen Verzögerung beim Fahrgasteinsatz.

Die Aktion Münchner Fahrgäste fordert zusätzliche Maßnahmen zur Entlastung der U-Bahn. Dazu gehört eine Taktverstärkung bei der Trambahnlinie 17 zur Schwanseestraße. Da auch bei der Trambahn ein Fahrzeugmangel besteht, müssen zusätzliche Fahrzeuge beschafft oder reaktiviert werden.

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