Fahrgäste leiden unter Unfall mit Ansage

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 31.08.2014 (23/2014)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Am Freitag, 29. August 2014, um 04:40 Uhr, fuhr ein 29jähriger italienischer Lkw-Fahrer mit einem Lkw durch eine Bahnunterführung in der Dachauer Straße im Münchner Stadtbezirk Moosach. Sein Lkw mit dem Maschinenaufbau einer Betonpumpe hat eine Höhe von 3,90 Meter. Die Bahnunterführung läßt aber nur eine Gesamthöhe von 3,40 Metern zu. Ein entsprechendes Schild weist auch daraufhin. Der Zusammenstoß verursachte große Schäden an der Brücke und Beschädigungen am Lkw. Bei der Brücke wurden Stahlträger und die Bahngleise verbogen. Der Bahnverkehr wurde zunächst komplett unterbrochen, inzwischen können zwei der drei Gleise wieder langsam befahren werden. Die Flughafenlinie S1 ist immer noch unterbrochen. Die Straße ist schon wieder befahrbar.

‚Dies war ein Unfall mit Ansage und hätte wahrscheinlich vermieden werden können‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Wir fordern eine Überprüfung aller derartigen Stellen in München und die Errichtung von Höhenkontrollen, die sicher preiswerter sind, als Brückenneubauten.‘

In Polizeikreisen spricht man von der ‚Seufzerbrücke‘, da an dieser Stelle schon etliche Unfälle passiert sind. Einmal hatten die Fahrgäste eines Boppestockbusses wahnsinnig Glück, daß beim Aufprall niemand tödlich verletzt wurde.

Besonders müssen wieder einmal die Fahrgäste des Linienverkehrs unter einer Sperrung leiden. Während der motorisierte Individualverkehr bereits wieder ungehindert fließt, müssen die Nutzer der umweltschonenden Schiene erhebliche Behinderungen erdulden.

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