Pressemitteilung zu Gleisbettüberwachung und Bahnsteigtüren

Am Montag, den 22. Dezember 2014 rettete ein Vater seinen 8-Jährigen Sohn aus dem Gleisbereich im Bahnhof Neuperlach Süd. Ohne vorher den Nothalt zu betätigen, sprang der Mann dabei auf die Gleise, hob seinen Sohn auf den Bahnsteig zurück und verließ anschließend ebenfalls den Gleisbereich.

U-Bahnhof Mailand
U-Bahnhof Mailand
Bild: Aktion Münchner Fahrgäste [AE]

‚Jeder mag selbst die notwendigen Schlüsse aus diesem Vorfall ziehen‘, sagt dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Aus Sicht des Fahrgastverbandes ist die Modernisierung der Münchner U-Bahn und damit die Ausstattung mit einer Gleisbettüberwachung und künftig auch Bahnsteigtüren dringend geboten. So sehr wir uns über den glücklichen Ausgang dieses Vorfalls freuen, so sorgenvoll blicken wir in die Zukunft.‘

In solchen Fällen zählt nur der Erfolg. In diesem Zusammenhang muss aber darauf hingewiesen werden, dass es unter jedem Bahnsteig der U-Bahn einen Fluchtraum gibt, in dem auch keine Gefahr von elektrischen Spannungen besteht. Jedes U-Bahngleis in den Bahnhöfen ist mit einem Nothaltgriff ausgestattet, der die Einfahrt eines Zuges im Rahmen der technischen Möglichkeiten verhindert.

Ein ausführlicher Bericht zu dem Vorfall im Münchner Merkur:rnhttp://www.merkur-online.de/lokales/muenchen/ost/achtjaehriger-stuerzt-neuperlach-u-bahngleis-meta-4568795.html

Foto: Bahnsteigtüren auf der im Februar 2013 in Betrieb genommenen U-Bahnlinie M5 in Mailand.rn

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