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Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 07.01.2008 (02/2008)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Martin Marino, 0151 4 1919252, Stefan Hofmeir, 089 48951049, presse@fahrgaeste.de

München muß mehr für die Sicherheit der U-Bahnfahrgäste tun!

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 07.01.2008 (02/2008)


Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de


Leider häufen sich in letzter Zeit die gewaltsamen Übergriffe auf Fahrgäste der Münchner U-Bahn. Diesem Zustand muß schnell Einhalt geboten werden.

Die Aktion Münchner Fahrgäste fordert:

1. Der Betrieb von Mobilfunkgeräten muß in Zwischengeschoßen und auf den Bahnsteigen möglich sein.

Seit langem fordern Fahrgäste und die Münchner Polizei, daß die U-Bahn für den Betrieb von Mobilfunkgeräten ertüchtigt wird. Dies ergibt einen wertvollen zusätzlichen Schutz für die Fahrgäste, da eine Alarmierung der Polizei an jeder Stelle möglich ist. Der Alarm kann 'still' erfolgen, eine Verfolgung des Täters in sicherem Abstand ist möglich. Der Pressesprecher des Polizeipräsidiums München sagte deutlich: 'Es kann nicht sein, daß die Polizei in einem so großen Teil des Stadtgebietes nicht direkt erreichbar ist.'

2. Das Betriebspersonal muß besser in Konflikterkennung und Deeskalation geschult werden.

Aufgabe des Betriebspersonals ist nicht nur die Bewegung der Fahrzeuge. Es muß auch Augen und Ohren für mögliche Gefährdungen offen halten. Diese schnell melden - und vor Ort richtig reagieren. Natürlich soll sich niemand selbst in Gefahr bringen. Aber die Autorität des Personals kann zum Beispiel auch über Lautsprecher wirkungsvoll eingesetzt werden. Dazu sind aber bessere Personalschulungen notwendig.

3. Kritische Bereiche müssen mit Personal vor Ort besser überwacht werden.

Leider gibt es Bereiche in der U-Bahn, die einer stärkeren Kontrolle durch Personal vor Ort bedürfen. Der Bahnhof Sendlinger Tor gehört sicher dazu. Es kann nicht sein, daß es im U-Bahnhof Trinkgelage gibt. Die normalen Fahrgäste fühlen sich dort nicht wohl - und Konflikte sind vorherzusehen.

Natürlich ist die Sicherheitslage in München sehr gut. Daher auch an dieser Stelle ein Dank an die Polizei. Man kann sie zu den schnellen Fahndungserfolgen nur beglückwünschen! Aber wir müssen den Linienverkehr immer mit der Alternative, dem eigenen Auto vergleichen: Dort ist eine Gefährdung und Belästigung eher ausgeschlossen.

So hilfreich die Überwachung durch Kameras in den bisherigen Fällen auch für die Fahndung war, wir wollen, daß schon eine Schädigung der Fahrgäste ausgeschlossen wird.



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