Leben im U-Bahnhof mit Defibrillator gerettet

Im U-Bahnhof „Holzapfelkreuth“ konnte ein Menschenleben gerettet werden: Am Bahnsteig brach ein etwa 60-jähriger Mann leblos zusammen. Ein zufällig anwesender Arzt verständigte über Notruf das Betriebszentrum der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) und ließ sich den am Bahnsteig hängenden Defibrillator freischalten. Mit diesem konnte er den leblosen Mann erfolgreich wiederbeleben. Der etwa 60-Jährige wurde anschließend vom mittlerweile eingetroffenen Notarztteam der Berufsfeuerwehr München zur weiteren Behandlung ins Klinikum Großhadern gebracht.

Dr. Josef Assal, ärztlicher Leiter des Laien-Defibrillations-Projektes der Landeshauptstadt München: „Ich freue mich, dass durch den Einsatz eines Defibrillators erneut ein Menschenleben gerettet werden konnte. Dieser Erfolg bestätigt unsere bisherige Arbeit. An dieser Stelle möchte ich auch der MVG danken, die das Projekt von Beginn an tatkräftig unterstützt hat.“ In Münchnen gibt es derzeit 39 automatisierte Defibrillatoren (AED) in 33 U-Bahnhöfen, mit denen jeder Leben retten kann. Der erste Defibrillator wurde am 1. Mai 2002 am U-Bahnhof „Marienplatz“ installiert. München war damit die erste Stadt, die AEDs im U-Bahnbereich öffentlich verfügbar machte. Seitdem konnten mit den Geräten drei Menschenleben gerettet werden: 2003, 2006 und nun in 2007. Eine Gebrauchsanweisung, wie das Gerät bedient werden kann – und das nicht nur von Ärzten, wie in diesem aktuellen Fall, sondern auch von Laien – hat die MVG an jedem Gerät ausgehängt. Informationen hierzu sowie eine Liste der Standorte finden sich auch im Internet unter www.mvg-mobil.de.

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