Münchner Trambahn braucht wieder Reservezüge

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 10.10.2007 (22/2007)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

– MVG kann wegen Fahrzeugknappheit auf Bahnstreik nicht ausreichend reagieren

– Flexible Einsatzzüge müssen für Notfälle ausreichend verfügbar sein

Um den Fahrgästen beim drohenden Bahnstreik am Donnerstag eine Alternativroute zur möglicherweise stillstehenden S-Bahn-Stammstrecke anzubieten, will die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) auf der Trambahnlinie 19 lediglich größere Trambahnzüge einsetzen. Die Aktion Münchner Fahrgäste begrüßt es, dass sich die MVV-Verkehrsunternehmen gegenseitig aushelfen. Bei einem Bahnstreik wäre auf der Tram 19 jedoch weitaus größere Verstärkung nötig. ‚Es müsste mindestens ein 5-Minuten-Takt mit weiteren Einsatzzügen gefahren werden, der jetzige Plan der MVG mit lediglich größeren Zügen im normalen Fahrplantakt reicht bei weitem nicht aus‘, so Stefan Hofmeir von der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚So werden sich die Fahrgäste bereits in Pasing wieder um die letzten Stehplätze streiten.‘

Die Aktion Münchner Fahrgäste fordert MVG und die Landeshauptstadt München auf, wieder ausreichend Trambahnzüge anzuschaffen. Bereits beim kleinsten Problem reicht der aktuelle Zugbestand nicht aus und es muss ein Ersatzbus auf den Weg geschickt werden. ‚Früher gab es ausreichend Reservezüge (und Fahrer), mit denen man flexibel die Linien verstärkt hatte‘, so Hofmeir weiter. ‚Die Kosten für die zusätzlichen Fahrzeuge werden auch gerne von den Fahrgästen getragen, denn ein qualitativ hochwertiges und stabiles Angebot, das nicht bei der kleinsten Störung zusammenbricht, ist sehr wertvoll.‘

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