Verkehrsunternehmen müssen 24 Millionen Euro Strafe zahlen

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 28.02.2011 (12/2011)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat für Unpünktlichkeit, Unsauberkeit und andere Unzulänglichkeiten 24 Millionen Euro Strafe von den verschiedenen Verkehrsunternehmen erhoben. Diese unglaubliche Rekordsumme ist ein gutes Maß für die Ärgernisse, die die Fahrgäste in Bayern erdulden mußten.

‚Wir freuen uns, daß die Bayerische Eisenbahngesellschaft so konsequent hinter den Fehlleistungen der Verkehrsunternehmen her ist‘, sagt dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Allerdings ist die Mängelliste erschreckend – und bestätigt leider auch unseren Eindruck. Wir begrüßen, daß diese 24 Millionen wieder in den Nahverkehr investiert werden, denn damit kommt dieses viele Geld den Fahrgästen wieder zugute. Allerdings sehen wir auch die Gefahr, daß sich die Verkehrsunternehmen daran gewöhnen und den Schmerz nicht wirklich spüren. Man mag sich gar nicht ausdenken welche Auswirkung es hätte, wenn diese 24 Millionen an die Fahrgastverbände gehen würden. Dann würde es sicher richtig rumpeln im Karton – und die störanfällige Weiche am Ostbahnhof müßte nie mehr erwähnt werden.‘