U-Bahnersatzverkehr bringt Erschwernis für Fahrgäste

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 18.04.2011 (22/2011)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die Münchner U-Bahnlinien U3 und U6 wurden am Montag, 18. April 2011, für Baumaßnahmen zwischen den Bahnhöfen Goetheplatz und Sendlinger Tor unterbrochen. Die Strecke zwischen diesen Bahnhöfen wird von Gelenkbussen in dichtem Takt mit der Liniennummer 103 überbrückt. Die Fahrzeit für die Fahrgäste verlängert sich in diesem Abschnitt um etwa 15 Minuten. Viele Fahrgäste entschieden sich aber auch, den Weg zu fuß zurückzulegen.

‚Auch diese Betriebsunterbrechung zeigt, wie wichtig ein gut vernetztes System des Linienverkehrs ist. Viele Fahrgäste können dann auch auf andere bestehende Linien ausweichen‘, meint dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Das in ausreichender Zahl eingesetzte Betriebspersonal hat die Fahrgäste freundlich und gelassen über die Unterbrechung der U-Bahn informiert. Dafür danken wir den Mitarbeitern.‘

Grundsätzlich fordert der Fahrgastverband, daß sich die S-Bahn-, U-Bahn, Trambahn und Buslinien sinnvoll ergänzen und auch einmal überlagern. Denn die Ursachen für mögliche Störungen sind sowohl an der Oberfläche, wie auch im Untergrund vielfältig.

Die Fahrtstrecke ist natürlich nicht für den Gelenkbuseinsatz optimiert. Die Ampelschaltungen nicht darauf abgestimmt. Im morgendlichen Berufsverkehr kam es zu keinen überlangen Wartezeiten. Wenn sich aber der Betrieb tagsüber nicht bewährt, muß über zusätzliche verkehrslenkende Maßnahmen nachgedacht werden.

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