Welche Möglichkeiten zum Handeln gibt es im Notfall?

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 17.06.2011 (35/2011)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Plötzlich gerät man in eine außergewöhnliche Situation. Ein anderer Fahrgast braucht Hilfe oder man muß sich selbst aus einer unangenehmen Situation befreien. Beamte der Polizeiinspektion 16 am Hauptbahnhof erklären welche theoretischen Handlungsmöglichkeiten es gibt. Aber besonders lehrreich sind die praktischen Rollenspiele, die zusätzlich angeboten werden. In der realistischen Umgebung von S- und U-Bahnfahrzeugen erfaßt manchen Teilnehmer ein leichter Schauer, wenn der gerade noch vortragende Polizeibeamte in die Rolle des Bösewichtes schlüpft.

Das Polizeipräsidium München, die Bundespolizeiinspektion München und die Aktion Münchner Fahrgäste veranstalten am Montag, 27. Juni 2011, im Verkehrszentrum des Deutschen Museums auf der Schwanthalerhöhe ein Verhaltenstraining für Fahrgäste. Die Teilnahme an dem Kurs, der um 12:30 Uhr beginnt, ist kostenlos. Die Anmeldung erfolgt unter http://www.fahrgaeste.de .

Während der Veranstaltung zeigt die Berufsfeuerwehr München ausführlich die Verwendung eines Defibrillators und die dazugehörigen Wiederbelebungsmaßnahmen.

‚Es ist ganz einfach, Zivilcourage zu zeigen, wenn man sich schon zuvor ein bißchen mit einer außergewöhnlichen Situation beschäftigt hat‘, meint dazu Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Die Polizei tut alles für die Sicherheit der Fahrgäste. Aber jeder Bürger kann einen unschätzbaren Beitrag leisten, wenn er ohne sich selbst in Gefahr zu bringen vor Ort handelt – und sei es nur ein Anruf vom Mobiltelefon zur Servicenummer der Polizei: 110.‘

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