Stammstreckensperrung: Beschilderung verbessert

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 15.07.2012 (35/2012)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Unter erschwerten Bedingungen wurde der Schienenersatzverkehr (SEV) während der zweiten geplanten Stammstreckensperrung in diesem Jahr durchgeführt. Verschiedene Veranstaltungen, wie der Christopher Street Day, führten zu mehr Fahrgästen, aber die SEV-Busse konnten die wichtigen Haltepunkte Karlsplatz (Stachus) und Marienplatz nicht anfahren. Es gab statt dessen einen zusätzlichen Halt am Odeonsplatz.

Aufgefallen ist die stark verbesserte Fahrgastinformation zu den SEV-Haltestellen, ein Punkt, der am ersten Wochenende der Sperrung als verbesserungswürdig erkannt wurde.

‚Die Mitarbeiter der S-Bahn München müssen in der letzten Woche sehr fleißig gewesen sein, um die vielen verschiedenen Plakate herzustellen‘, stellt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste fest. ‚Der Dank des Fahrgastverbandes gilt auch den Beamten des Polizeipräsidiums München, die schnell und konsequent für eine gute Erreichbarkeit der SEV-Haltestellen sorgten. Leider wurde die Beschilderung für die SEV-Haltestellen von einigen Autofahrern mißachtet.‘

Störungen im Außenbereich der S-Bahn galt es auch an diesem Wochenende zu bewältigen. Die S7 wurde durch eine Signalstörung in Perlach beeinträchtigt und die S3 mußte in Olching und Lochhausen vorzeitig wenden.

Die Fahrgäste des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes gingen schon sehr professionell mit der Stammstreckensperrung um, die Trambahnzüge waren deutlich stärker besetzt. Die Vorteile des Verbundverkehrs mit teilweise paraller Streckenführung wurden wieder einmal sichtbar.

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