Bürger überzeugen Josef Schmid vom Metrobus 50 nach Moosach

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 09.05.2013 (12/2013)

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An der aufgelassenen Haltestelle Andernacher Straße trafen sich am 8. Mai 2013 etwa 100 Bürger mit Josef Schmid, dem Oberbürgermeisterkandidat der CSU bei der Kommunalwahl 2014 in München. Sie trugen ihm vor, wie weit und beschwerlich der Weg zur U-Bahn ist und welche Möglichkeit zur Mobilität ihnen genommen wurde. Mit der Inbetriebnahme der U3 nach Moosach wurde die Metrobuslinie 50 zwischen Lassallestraße und Moosach Bahnhof stillgelegt. Besonders schlimm ist, daß das ganze Stadtquartier vom ‚Moosacher Stachus‘, der Kreuzung Dachauer Straße/Pelkovenstraße abgeschnitten ist. Dort befinden sich viele Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, ein Sanitätshaus und auch der Alte Wirt.

Schmid begab sich mit einem Teil der Bürger auf den Weg zur nächstgelegenen U-Bahnhaltestelle und ließ sich dabei das Konzept der Aktion Münchner Fahrgäste zum Weiterbetrieb der Metrobuslinie 50 erklären. Um die Betriebskosten möglichst niedrig zu halten werden dabei die Metrobuslinien 50 und 51 zur Metrobus-Nordtangente verknüpft und die gesamte Linie zwischen Johanneskirchen und Aidenbachstraße ’sanft‘ beschleunigt. Dies bedeutet, daß auf aufwendige Umbaumaßnahmen an den Signalanlagen verzichtet wird und durch geschickte Ausnutzung der vorhandenen Spuren die Busse beschleunigt werden.

Schmid wurde von Alexander Dietrich, Fraktionssprecher im zuständigen Bezirksausschuß, Joachim Unterländer aus dem Bayerischen Landtag, und Johannes Singhammer aus dem Bundestag begleitet. Mit dabei waren auch die Schauspielerin Monika Baumgartner und Martin Marino von der Bürgerinitiative Metrobus 50 Moosach.

Josef Schmid sagte den Bürgern: ‚Wir haben im Stadtrat für die Beibehaltung der damaligen Linienführung der Metrobuslinie 50 und damit der beiden Haltestellen gekämpft und sind an rot-grüner Kaltherzigkeit gescheitert. Die Wiederherstellung der alten Linienführung steht bei mir auf dem Programm. Sie muß wiederkommen, weil die Menschen, gerade die Älteren, dringend auf den Bus angewiesen sind. Die jetzigen Wege zur U-Bahn sind schlicht zu weit.‘

Der kürzlich vom Bezirksausschuß geforderten Quartiersbuslinie erteilte Martin Marino, Sprecher der Bürgerinitiative, ein klare Absage. ‚Ein Kleinbus, der nur zu eingeschränkten Zeiten fährt und keine stadtteilübergreifenden Verbindungen schafft, wird langfristig keinen Erfolg haben. Wir bleiben bei unserer Forderung nach der Wiederinbetriebnahme der Metrobuslinie 50 zum Moosacher Bahnhof!‘

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