Streckensperrung bei der Münchner U-Bahn

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 22.05.2013 (14/2013)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Seit Dienstag, 21. Mai 2013, ist die Münchner U-Bahnlinie U6 zwischen den Bahnhöfen Studentenstadt und Kieferngarten gesperrt. Auslöser sind Instandsetzungsarbeiten an einer Hochbrücke, die gründlich saniert werden muß. Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hat zwei Buslinien als Schienenersatzverkehr (SEV) eingerichtet. Die Expreß-SEV-Linie X106 fährt ab dem U-Bahnhof Alte Heide über die Autobahn zum U-Bahnhof Fröttmaning. Die SEV-Linie 106 verbindet die U-Bahnhöfe Studentenstadt und Kieferngarten. Mit ihr werden auch die Haltestellen Freimann Ost und Freimann erschlossen. Bis zu 26 Gelenkbusse werden eingesetzt.

Für die Fahrgäste ist diese Großbaumaßnahme eine erhebliche Einschränkung. Allerdings werden die Auswirkungen durch die beiden SEV-Linien und die Taktverdichtung auf dem Außenast der U6 nach Garching abgemildert.

‚Das Konzept mit den zwei SEV-Linien, die an unterschiedlichen Haltestellen abfahren und unterschiedliche Strecken befahren, ist ganz pfiffig‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Auch der Starttermin für die Bauarbeiten in den Pfingstferien ist gut gewählt.‘

Die MVG hat sehr erfahrenes Servicepersonal eingesetzt, um die Fahrgäste zu informieren. Die Ausschilderung der Wege wurde in der gewohnt professionellen Weise gelöst. Dank der beinahe schon legendären Flexibilität der Münchner Fahrgäste kam es zu keinen besonderen Schwierigkeiten bei der Betriebsabwicklung.

Im Vorfeld der Sperrung hat es heftige Diskussionen gegeben, ob nicht ein eingleisiger Betrieb der U-Bahn möglich wäre. Allerdings scheint es auch aus Sicht des Fahrgastverbandes sinnvoll zu sein, die Bauzeit insgesamt möglichst kurz zu halten – und den Arbeitern ein möglichst ungestörtes und sicheres Vorgehen zu ermöglichen.

Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Sonntag, 25. August 2013. Auch diese Baumaßnahme zeigt, wie wichtig eine gute Verknüpfung aller Verkehrsmittel und auch die Überlagerung von verschiedenen Verkehrsmitteln schon im Regelbetrieb ist.

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